Wolltet Ihr den Bildschirm der Apple Watch schon immer mal unter dem Elektronenmikroskop sehen?
Der Blogger und Neurologe Bryan William Jones, der im Bereich der menschlichen Netzhaut (Retina!) forscht, tut Euch den Gefallen. Er hat die Watch unter ein Olympus-Stereomikroskop gelegt und den Bildschirm fotografiert.
Die Ergebnisse steht Ihr auf dieser Seite. Testobjekt war eine 42-Millimeter-Sportwatch, deren Pixeldichte von 302 ppi nur geringfügig unter dem iPhone 6 liegt (326 ppi). Die 38-Millimeter-Variante kommt übrigens „nur“ auf 290 ppi.
Brillante Farben
Was Jones besonders aufgefallen ist: Die Felder mit den Pixeln sind extrem klein – offenbar eine wichtige Voraussetzung, um das Display einigermaßen energiesparend betreiben zu können. Und: Auch im Vergleich zum iPhone, das der Wissenschaftler ebenfalls schon unter dem Mikroskop hatte, sind die Pixel extrem leuchtstark, mit sehr brillanten Farben. Hier zahlt sich offenbar aus, dass Apple auf ein AMOLED-Display gesetzt hat.
Orange steht für Force Touch
Unten seht Ihr noch die orangefarbenen Felder für die Touch-Force-Technik. Rund um die Pixel gruppieren sich fast ein wenig willkürlich angeordnet die Elemente, die dafür sorgen, dass der Bildschirm auf unterschiedlichen Druck unterschiedlich reagiert.